Dahoam

Ein herzliches Willkommen auf den Seiten der Arbeitsgruppe Rikscha und Lasten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC e.V.) Kreisverband München. In dieser Arbeitsgruppe haben sich Münchner Fahrer*innen, ob mit eigener oder geliehener Rikscha, seit 2014 organisiert. Hier erfahren Sie alles über die Rikschas in München, jener wunderschönen Alpenvorstadt, die es sich vor einigen Jahren zum Ziel gesetzt hat zur Radlhauptstadt Nummer 1 in Deutschland zu werden. Inzwischen sind die Rikschas in München auf der ganzen Welt bekannt. Sie werden in Touristenführern genannt und stehen ebenso wie die Rikschas in New York und Berlin für die Vielfalt und Nachhaltigkeit der Stadt. Mit der Rikscha durch die Münchner Altstadt oder durch den weltweit bekannten Englischen Garten zu fahren ist für Groß und Klein ein unvergessliches Erlebnis und bereicherndes Lebensgefühl. Nach wie vor handelt es sich bei den Münchner Rikschafahrern um eine kleine und überschaubare Gemeinschaft, die saisonal zwischen Anfang April und Ende Oktober arbeitet und ca. 200 aktive Fahrer umfasst.

Diese Webseite wurde ins Leben gerufen, um allen Interessierten transparent über die bunten Fahrradtaxis in der bayerischen Landeshauptstadt zu berichten. Hier lassen sich alle Informationen über die Anbieter in München finden, über ihre Preise und Fahrten, über ihre Standplätze und über die Münchner Rikschafahrerszene allgemein, über die so manche Legende kursiert. Wer sind die Rikschafahrer wirklich? Was sollten Fahrgäste beachten, wenn sie bei einem Rikschafahrer auf der Straße eine Rundfahrt oder einfache Zielfahrt buchen? Welche Preise verlangt ein Fahrer auf dem Oktoberfest? Und natürlich auch, was braucht ein Fahrer alles um mit einer Rikscha in München arbeiten zu dürfen?

Viel Spaß auf unseren Seiten.

Aktuelle Neuigkeiten:

Juni 2016 – 4. Jahresgespräch mit Stadt und Polizei München
Zum vierten Mal fand das Jahresgespräch zwischen Vertretern Münchner Fahrer und der Stadt und Polizei München statt. Neuerungen gibt es bezüglich der Kennzeichnung der Rikschas. In Zukunft muss jede Rikscha statt einer Adresse eine Nummer anbringen, die gemeinsam mit der Ausnahmegenehmigung der Stadt München an den Fahrer ausgehändigt wird. Weiterhin wurden der Standplatz auf dem Marienplatz besprochen und eine Begehung des Standplatzes “Pettenkoferstraße” vereinbart, um eine Lösung für das Oktoberfest zu finden. Die Vertreter der Arbeitsgruppe Rikscha und Lasten des ADFC e.V. bedanken sich bei der Stadt und Polizei München für die produktive Arbeitsatmospähre während des Gesprächs und die einvernehmlichen über die Jahre hinweg erarbeiteten Lösungen, die auch dem Schutze und der Wahrung des Gewerbes dienen.

April 2016 – Neuer Übergangsstandplatz für Rikschas am Marienplatz
Seit Anfang April gibt es einen neuen Standplatz für Rikschas auf dem Marienplatz. Er befindet sich direkt vor dem Traditionskaufhaus Beck. Der Standplatz gilt übergangsweise, solange an der Fassade des Hugendubel gebaut wird. Wenn der Marienplatz umgestaltet wird, was voraussichtlich 2017/18 passieren wird, sollen die Erfahrungen mit diesem Standplatz in die Suche nach einem emtgültigen Standplatz am Marienplatz einfließen. Dafür haben sich Vertreter des Gewerbes im Herbst 2015 mit Vertretern der Politik getroffen, damit die Stadtführungen auch in Zukunft im Zentrum starten und enden können. Aus den Bürgermeisterbüros gab es die Zusage, dass die Erfahrungen mit dem aktuellen Standplatz in die Einrichtung eines zukünftigen Standplatzes einfließen sollen.

Herbst 2015 – Gespräche im Rathaus
Der Marienplatz soll 2017/18 nach der Renovierung der Hugendubel Fassade umgestaltet werden und verkehrsberuhigt und eingeebnet werden. Aus diesem Anlass haben sich Vertreter des kleinen Gewerbes der Münchner Rikschafahrer und Vertreter der CSU und SPD im Rathaus zusammengesetzt, um über die Zukunft des Verbleibs der Rikschas auf dem Marienplatz zu beraten. In angenehmer Atmosspähre fand ein reger Austausch zum Thema statt. Seit mehr als 17 Jahren starten und enden die Stadtführungen der Fahrer auf dem Marienplatz. Er bildet das Herzstück jeder Rundfahrt und ist unverzichtbar für die historische Erkundung Münchens. Für die Phase der Renovierung des Hugendubel wurde ein Übergangsstandplatz vor dem Kaufhaus Beck gefunden. Aus dem Oberbürgermeisterbüro gab es zudem die Zusicherung, die Erfahrungen während dieser Zeit in die Suche nach einem entgültigen Standplatz einfließen zu lassen.

September 2015 – Wir räumen mit Gerüchten auf.
Was kostet eine Fahrt mit der Rikscha auf dem Oktoberfest wirklich? Erfahren Sie die Wahrheit in diesem Focus Artikel.

September 2015 – Einführung des Prüfsiegels “Certified Rikschadriver – Geprüfte Rikscha”
Deutschlandweit einmalig wurde im September 2015 das erste Prüfsiegel für Rikschafahrer*innen eingeführt. Es wird vom ADFC e.V. Kreisverband München einmal jährlich an besonders zuverlässige Fahrer*innen vergeben und dient als interne, sowie externe Qualitätsauszeichnung. Dass heißt, es soll die Gemeinschaft besonders zuverlässiger Fahrer*innen stärken und sie in der Öffentlichkeit auszeichnen. Um es zu erhalten, muss der Fahrer/die Fahrerin eine Genehmigung der Stadt München besitzen und damit auch eine Versicherung für Personen- und Sachschäden. Weiterhin muss für die gefahrene Rikscha ein verkehrsrechtliches Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen vorgelegt werden, das die Sicherheit der Rikscha überprüft hat und nicht älter als fünf Jahre alt sein darf. Als letzte Bedingung hat der Fahrer eine freiweillige Selbstverpflichtung (auch: Codex) unterschrieben, die qualitative Grundstandards der Gemeinschaft der Rikschafaher*innen festlegt. Dieser Codex kann unter folgenden Link als PDF eingesehen werden:

>> Freweillige Selbstverpflichtung.

Prüfsiegel_Muster

September 2015 – 2. Spendenradl’n
Unter dem Motto “Mitfahren & Gutes tun. – Spendenradl’n für Flüchtlinge” haben mehr als 40 Münchner Rikschafahrer*innen am 16.09.2015 zwischen 12:00 und 18:00 insgesamt 3263,45 für den Bayerischen Flüchtlingsrat eingesammelt, der sich vorort in München engagiert und für Flüchtlinge einsetzt.

Gruppenbild

 Wichtiger als das eingesammelte Geld war die super Stimmung. Sie hat die Innenstadt zum vibrieren gebracht und ein deutliches Zeichen gegen Ängste und Hass und für Offenheit, Mitgefühl und tatkräftige Fürsorge gesetzt und in diesen Tagen besonders für alle Menschen, die aus Angst vor Hunger, Durst und Tod auf dieser Welt ihre Heimat verlassen mussten und müssen. Die Münchner Rikschafahrer*innen danken allen Müncher*innen für die tolle Unterstützung!

Fahrerschild Spendenaktion_n

Mai 2015 – Jahresgespräch mit Stadt und Polizei
Zum vierten Mal fand das Jahresgespräch mit Stadt und Polizei statt. Allgemein wurden am runden Tisch von allen Seiten die positiven Fortschritte der letzten Jahre in der Zusammenarbeit gelobt. Wir von den Münchner Rikschafahrern sind sehr dankbar für die Unterstützung von Seiten der Stadt und Polizei und die gute Zusammenarbeit, die auf dem Marienplatz und zur Zeit des Oktoberfests bessere Bedingungen für das kleine Gewerbe geschaffen hat. Vieles konnte in den letzten drei Jahren gemeinsam verbessert werden.

März / Apri 2015 – Die Fahrer stellen sich der Politik vor
Die Münchner Rikschafahrer haben die Fraktionen, CSU und SPD, im Rathaus besucht, um sich vorzustellen. In offener und heiterer Atmosphäre wurden Fragen und Antworten rund um das Thema Rikschas in der Landeshauptstadt ausgetauscht.

Januar 2015 – Allgemeine Informationen
Die Allgemeinen Informationen über die Rikschas in München wurden überarbeitet und auf den neuesten Stand (Januar 2015) gebracht. Hier gehts zur Seite und hier gibt’s den Infobrief diekt als Download.

Dezember 2014 – Pläne zur Umgestaltung des Marienplatzes
Die Fraktionen (CSU, SPD) im Rathaus haben beschlossen, jeglichen Verkehr vom Marienplatz zu entfernen. Taxler, Busse, Fahrräder – und die Rikschas? Die Rikschas sollen zumindest an den Rand gedrängt werden. Diverse Zeitungen (AZ, SZ, TZ, Merkur) berichten von der Initiative und der finanziellen Bauunterstützung durch das Kaufhaus Beck und den schon länger angedachten Plänen, den Marienplatz zu einer Fußgängerzone zu machen. Nach mehreren Treffen zur verkehrlichen Lösung dieser Nord- Südquerung, sieht zumindest der aktuelle Beschluss der Fraktionen eine Radikallösung vor.

Die Rikschas sollen dem Vernehmen nach vom Marienplatz an den Rand gedrängt werden. Dabei wurde in mühsamer Arbeit in den letzten zwei Jahren die zumindest aktuell gültige Lösung gefunden, die sowohl aufgeräumt ist, als auch von dem guten Verhalten der Fahrer zeugt. Die zuständigen Verwaltungs-und Ordnungsbehörden bestätigen die vorbildhafte Einhaltung der Standplätze. Das Zuparken des Platzes gehört der Vergangenheit an. Und anders als motorbetriebene Fahrzeuge sind die Rikschas viel kleiner und weniger.

Kommentar zu den Plänen: Der Marienplatz als Herz der Münchner Altstadt ist auch das Herz der Stadtrundfahrten mit einer Rikscha. Das ist ihr Hauptgeschäft. Stadtführung auf drei Rädern, statt auf zwei Beinen. Oder sollen auch der weiße Stadtvogel und andere Institutionen vom Marienplatz verdrängt werden? Rikschas fahren immer in Schrittgeschwindigkeit über den Platz. Hier heißt es also “Umparken im Kopf” – und für die Rikschas eine Lösung finden, wie die gegenwärtige. Aber nach dem Motto: Keinen mit Räder oder alle mit Rädern oder alle oder keinen, das ist zumindest für uns kein Argument für den Marienplatz.  Hier beginnen seit 17 Jahren die Stadtrundfahrten und es wäre undenkbar für die Branche, dürften hier keine Stadtführungen mehr durchgeführt werden. Das Münchner Rathaus nur aus der Ferne und zu den mehr als 100.000 internationalen Gästen: “Sorry, die Stadt will das nicht?” Auch in Berlin wurde das Brandenburger Tor geräumt. Aber die Rikschafahrer dürfen nach wie vor dort arbeiten, um ihrem Kerngeschäft nachzugehen.

Rikschas sind keine Autos und keine Taxis. Sie machen Stadtführungen. Dass die Branche immer mit anderen Branchen in einen Topf geworfen wurde, hat für viele Missverständnisse gesorgt. Hier gilt es klar zu unterscheiden. De facto stören die Rikschas niemanden auf dem Marienplatz mehr. Das zeigt die gegenwärtige Lösung. Sie stehen aufgeräumt, sind kostenlose Infosäulen und Stadtbotschafter für etliche Touristen. Sie sind leise und ohne Abgase und sie fahren zwischen den Shops hin und her. Gerade die internationalen Gäste aus den arabischen Ländern schätzen die Rikschas dafür während der Sommermonate. Die Branche hofft hier auf eine vernünftige Lösung.

November 2014 – Jahresabschlussgespräch mit Behörden
Es fanden die Jahresabschlussgespräche mit den Verwaltungs- (KVR) und Ordnungsbehörden (Polizeipräsidium) statt. Themen waren die neue und überarbeitete Ausnahmegenehmigung zur Mitnahme von Personen mit dem Fahrrad, der neue Standplatz auf dem Marienplatz und die Lage auf dem Oktoberfest.

Einheitlich wurde von allen Teilnehmern die Lösung auf dem Marienplatz gelobt. Federführend in der Entwicklung waren Frau Sabine Effner des Kreisverwaltungsreferats und Herr Andreas Schaumaier des Polizeipräsidiums. Ihrer offenen Kooperationsbereitschaft ist die Lösung am Marienplatz, auch was die Gesamtregelung der Rikschas in München betrifft, maßgeblich zu verdanken. In vielen Gesprächen mit der Arbeitsgruppe Rikscha und Lasten wurden gemeinsam verschiedene Konzepte besprochen und vor Ort begutachtet. Alle Seiten bestätigen, dass sich die Münchner Rikschafahrer sehr gut an die neuen Regelungen halten. Die gegenwärtige Lösung sieht vier Standplätze an der Seite des Fischbrunnens und eine Nachrückzone an der Flanke des Hugendubels vor.

Auch das diesjährige Verhalten der Rikschafahrer auf dem Oktoberfest wurde gelobt. Weiterhin bleibt die Schwierigkeit, dass viele Fahrer von außerhalb kommen und die örtlichen Regeln nicht allen bekannt sind. Die mit allen Behörden erarbeiteten Standplätze werden von den Rikschafahrern angefahren und genutzt. Allein die Schwanthalerstraße ist noch eine Problemzone. Hier erfolgen noch Gespräche und die Suche nach einer einvernehmlichen Lösung.

Ab Januar 2014 tritt eine überarbeitete Ausnahmegenehmigung in Kraft.

September 2014 – Der neue Wiesnflyer
Der offizielle Wies’n Flyer 2014 für die Kunden auf dem Oktoberfest ist fertig. Er findet sich als PDF hier. Er berichtet transparent über die bunte Rikschavielfalt in München.

Es fanden an letztes Jahr anknüpfend weitere positive Gespräche mit Vertretern des Polizeipräsidiums München statt. In offener Runde wurden die Fortschritte 2014 besprochen und was 2015 verbessert werden soll. Gemeinsam und Miteinander ist weiterhin die Devise aller Teilnehmer des Gesprächs und daran halten wir fest.

August 2014 – Gespräche zwischen Rikschlern und Taxlern
Ein erstes Gespräch zwischen Vertretern der Taxi- und Rikschabranche hat stattgefunden. Es wurden die Ziele für ein engeres Miteinander in Zukunft abgestimmt und es ist im nächsten Jahr die Aktion “Rikschler fahren Taxi und Taxler fahren Rikscha” geplant, um beide Branchen einander vorzustellen. Der detaillierte Bericht über das Treffen findet sich hier.

Juli 2014 – Gespräche mit den Behörden
Zwischen Vertretern der Arbeitsgruppe Rikscha und Lasten und der Stadtverwaltung haben erneut positive und wohlwollende Gespräche stattgefunden. In Zukunft soll noch enger zusammengearbeitet werden und gemeinsam an einer Grundlage für Rikschas in der Stadt gearbeitet werden.

April 2014 – Beginn der Saison
Die offizielle Sommersaison beginnt. Die Rikschafahrer wünschen allen Fahrgästen viel Vergnügen.

Februrar 2014 – Neuer Standplatz am Marienplatz
Die Arbeitsgruppe Münchner Rikschafahrer hat gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Polizeipräsidium einen neuen Standplatz am Marienplatz für 2014 ausgearbeitet. Die Kunden finden vier Rikschas neben dem Fischbrunnen oder in der Nachrückzone an der Flanke des Hungendubels.

Die Umsetzung und neue Ordnung der Standplatzregelung am Marienplatz wurde von allen Rikschafahrern sehr positiv angenommen.

Januar 2014 – Gründung einer Arbeitsgruppe im ADFC
Die Münchner Rikschafahrer gründen eine Arbeitsgruppe im Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) – die non-profit Arbeitsgruppe vertritt alle Münchner Rikschafahrer und arbeitet nach Innen und nach Außen ehrenamtlich daran, dass Rikschafahren in München organisiert und bunt bleibt.

Inzwischen sind die Rikschas aus München auf der ganzen Welt bekannt und stehen, ebenso wie die Rikschas in New York, für den zunehmenden Weltrang- und Radlerstatus der Stadt München.

November 2013 – Nachhaltige Entwicklung des Gewerbes
Im kleineren Rahmen findet ein weiteres Treffen zwischen Vertretern des Rikschafahrergewerbes, der Stadtverwaltung und des Polizeipräsidiums statt. Thema ist die nachhaltige Entwicklung des Radltaxiverkehrs im Zentrum Münchens und zur Zeit des Oktoberfests.

November 2013 – Spendenradln bringt 2700,- ein

Zum Sasionende veranstalten die Münchner Rikschafahrer ein Spendenradln für die Münchner Tafel. Einen Nachmittag wird für den guten Zweck geradelt.

Bei wunderschönen Wetter wurden für die Münchner Tafel mehr als 2700,- von den Münchner Rikschafahrern eingesammelt.

September 2013 – Treffen mit Vertretern der Stadt und Polizei
Das erste offizielle Gespräch zwischen Kreisverwaltungsreferat, Polizeipräsidium und Vertretern des Münchner Radltaxiverkehrs findet statt. Thema ist die Zukunft der Rikschas in München.

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